GYNAmed - eine kleine Geschichte

Schon als die ersten Computersysteme in die Praxis der niedergelassenen Ärzte Einzug hielten, erkannten Wolfsburger und Braunschweiger Gynäkologen bereits den enormen Nutzen, der damit in der Praxis zu erzielen ist. Mit diesem Wissen und dem festen Vorsatz, für Kollegen Standards zu schaffen, wurde unter der Leitung von Dr. Reinhart Köhler, Wolfsburg, ein gynäkologischer Anwenderkreis gegründet. Das war 1988, die Geburtsstunde von GYNAmed.

Die zunächst wichtigste Aufgabe war die Auswahl eines geeigneten Praxiscomputerprogrammes. Nach langer Suche und vielen Stunden sorgfältiger Programmprüfungen fiel die Entscheidung. Ausgewählt wurde MEDISTAR, eine Wahl, die bis heute nicht zu bereuen war.

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Hilfe für Anwender

Ziel von GYNAmed war es, möglichst viele Gynäkologen (bis heute sind es mehr als 2.200 Mitglieder), die sich für das gleiche Programm entschieden hatten, zu einer "schlagkräftigen Truppe" zu vereinen. So ließen sich Interessen und Wünsche der Gruppe gegenüber dem Softwarehaus wirksam durchsetzen. Ein weiteres Ziel war und ist es, allen Mitgliedern bei der täglichen Arbeit mit dem Computer zu helfen. Dies geschieht z.B. durch die Erstellung von fachspezifischen Dateien, die ständig aktualisiert, erweitert und komfortabler eingerichtet werden. Der Austausch von Informationen erfolgt quartalsweise über Disketten oder auch seit Januar 98 über das medizinische Datennetz von telemed. Durch fachspezifische Programmpunkte bzw. Datenbanken ist eine erhebliche Arbeitserleichterung in der täglichen Routine festzustellen.

 

Qualifizierte Hotline

Die große Mitgliederzahl wurde eine Neuorganisation notwendig, da Anfragen und Verwaltung vom GYNAmed-Vorstand neben der Praxisarbeit nicht mehr zu bewältigen waren. Deshalb wurde in Wolfenbüttel ein Büro eingerichtet, das zu festgelegten Zeiten besetzt ist. Über dieses Büro werden nicht nur die Verwaltungsarbeiten geregelt, dort ist auch eine qualifizierte und leistungsfähige Hotline von GYNAmed installiert.

Wir glauben, daß GYNAmed auch in Zukunft, gerade in den vor uns liegenden und für den gesamten Berufsstand immer schwieriger werdenden Jahren, einen Beitrag dazu leisten kann, die medizinischen und wirtschaftlichen Aufgaben in der Praxis zu lösen.